
Gedanke · · von Justin Jernoiu
Ich habe vierundzwanzig Videos gedreht. In jedem einzelnen erkläre ich etwas, das mir wichtig ist, und ich stehe zu jedem Wort darin. Trotzdem fehlt etwas.
Ein Video ist ein Auftritt. Ich stelle die Kamera auf, ich sammle mich, ich rede. Was ich dabei sage, ist wahr - aber es ist geordnet. Es ist das, was ich verstanden habe, nachdem ich lange darüber nachgedacht habe.
Was fehlt, ist das Ungeordnete. Der Abend nach einer Sitzung, an dem ich noch immer nicht weiß, was ich da eigentlich gesehen habe. Die Frage, die mir jemand am Telefon gestellt hat und die mich seither nicht loslässt. Der Moment, in dem sich mir etwas gezeigt hat, das ich lieber nicht gesehen hätte.
Genau dafür ist diese Seite.
Was hier stehen wird
Dreierlei, und nichts davon poliert:
Aus einer Sitzung. Wenn mir jemand die Erlaubnis gibt, erzähle ich, was geschehen ist - ohne Namen, ohne Ort, ohne alles, woran man jemanden erkennen könnte. Nicht als Werbung, sondern weil es zeigt, wie Hellsichtigkeit tatsächlich abläuft. Meist unspektakulärer und immer sonderbarer, als man denkt.
Gedanken. Kurze Stücke. Über das, was ich nicht erklären kann, über Zweifel, über Dinge, die mir beim Meditieren durch den Kopf gehen.
Gefragt und beantwortet. Ich führe vor jeder ersten Begegnung ein langes Telefongespräch. Manche Fragen kommen immer wieder. Die beantworte ich hier, damit sie jeder lesen kann.
Und du darfst antworten
Unter jedem Beitrag steht ein Feld. Du brauchst kein Konto, kein Passwort, keine Anmeldung - Name, Nachricht, abschicken. Deine E-Mail-Adresse darfst du eintragen, musst du aber nicht; sie erscheint nirgends und bleibt bei mir.
Eines noch: Ich lese jede Nachricht selbst und schalte sie von Hand frei. Nicht, um etwas zu unterdrücken, sondern weil ich hier keine Werbung, keine Beschimpfungen und keine Heilversprechen stehen haben will - auch keine gut gemeinten. Was du schreibst, erscheint also nicht sofort. Es erscheint, sobald ich es gelesen habe.
Ich freue mich darauf.
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Meditation und Hellsichtigkeit: Wo ist der Unterschied?
Meditation heißt wörtlich nachdenken. Was ich brauche, ist das Gegenteil. Über die Stufen bis zum Nichts - und die Frage, was danach kommt.

Kann jeder hellsichtig sein?
Fast alle, die hellsichtig arbeiten, sagen denselben Satz: Jeder kann das. Ich sehe das anders. Bei mir hat es Jahre gedauert, in denen nichts passierte - und die eigentliche Hürde ist eine andere, als die meisten denken.

Ich habe Physik studiert. Und ich sehe frühere Leben.
Wer Physik studiert hat, sucht nach Ursachen. Eine Gabe, die sich nicht erklären lässt. Warum ich diesen Widerspruch aushalte - und wozu er mich zwingt.
Was sagst du dazu?
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Lass uns zuerst sprechen
Vor jeder ersten Begegnung steht ein ausführliches Telefongespräch. Darin erkläre ich dir das ganze HELLKI-Konzept, du fragst mich alles, was du wissen willst - und wir beide spüren, ob es zwischen uns passt.
Das Gespräch ist kostenlos und verpflichtet keinen von uns zu irgendetwas.
Meine HELLKI-Anwendungen ersetzen nicht die Betreuung durch Heilpraktiker oder Arzt. Es werden keine Heilversprechen abgegeben und keine Diagnosen im medizinischen Sinne gestellt.