
SCHEIBENWISCHER-Methode
Die zweite Methode, mit der ich in den MIORI-Zustand komme. Sie ist weniger poetisch als der Ozean - dafür geht sie schneller.
Der Scheibenwischer
Ich sitze in einem Auto und schaue durch die Windschutzscheibe. Ich will nach vorn sehen, aber von außen werden Filme auf das Glas projiziert. Jeder Film ist einer meiner Gedanken. Meine Augen hängen daran fest, und dahinter sehe ich nichts mehr.
Also lege ich den Schalter um. Wisch. Der Film ist weg, der Gedanke verschwunden.
Das wiederhole ich, so oft es nötig ist, bis kein Film mehr erscheint. Dann geht der Blick frei nach vorn - und der MIORI-Zustand breitet sich aus. Vollkommene Ruhe. Nichts. Der Eintritt in den Bereich, in dem die Wahrnehmungen entstehen.
Warum ich sie während der Sitzung brauche
Hier liegt der eigentliche Wert dieser Methode: Sie funktioniert auch mittendrin.
Denn meine Gedanken geben nicht auf. Immer wieder schafft es einer auf die Scheibe, und für einen Moment verliere ich den Kontakt zu dem, was ich gerade wahrgenommen habe. Dann wische ich ihn weg und bin wieder da.
Beim Ozean geht das nicht - den kann ich nicht mitten in einer Sitzung neu beruhigen. Der Scheibenwischer ist mein Werkzeug für unterwegs.
Was ich sehe, sobald der Blick frei ist, steht auf der Seite über den MIORI-Zustand.
Zuletzt überarbeitet am von Justin Jernoiu
Lass uns zuerst sprechen
Vor jeder ersten Begegnung steht ein ausführliches Telefongespräch. Darin erkläre ich dir das ganze HELLKI-Konzept, du fragst mich alles, was du wissen willst - und wir beide spüren, ob es zwischen uns passt.
Das Gespräch ist kostenlos und verpflichtet keinen von uns zu irgendetwas.
Meine HELLKI-Anwendungen ersetzen nicht die Betreuung durch Heilpraktiker oder Arzt. Es werden keine Heilversprechen abgegeben und keine Diagnosen im medizinischen Sinne gestellt.